Lutz Förster
In seiner Hommage an Lutz Förster widmet sich Jérôme Bel dem Verhältnis von Kunst und Leben und untersucht gemeinsam mit dem Tänzer die Wechselbeziehung von Rolle und Person auf der Bühne. Lutz Förster wagt eine Rückschau auf seine Laufbahn und erinnert sich an die Zusammenarbeit mit den Bühnenikonen Susanne Linke, Robert Wilson und Pina Bausch.
Jérôme Bel macht Tanz über den Tanz. Seine Choreografien und Performances sind eine Art Erinnerungskunst, die damit in scharfem Gegensatz steht zur Flüchtigkeit des Mediums. Bisher erschienen sind "Véronique Doisneau", "Pichet Klunchun" und nun "Lutz Förster".
Themen sind die gemeinsame Arbeit, das Werk von Pina Bausch und das schwierige Wechselspiel von Entfremdung und Emanzipation. Ein zwingendes Präludium auf das Theater- und Tanzprogramm von RUHR.2010.
Mit Ausschnitten aus Stücken von Pina Bausch (Kontakthof; 1980 - Ein Stück von Pina Bausch; Nelken; Ahnen; Für die Kinder von gestern, heute und morgen) und José Limón (The Moor’s Pavane).
In englischer Sprache
Konzept: Jérôme Bel
Von/mit: Lutz Förster und Jérôme Bel
In Zusammenarbeit mit Bettina Masuch.
Zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010:
9.1.2010, 17 Uhr AUSVERKAUFT
10.1.2010, 18 Uhr AUSVERKAUFT
PACT Zollverein, Essen
Produktion: Springdance (Utrecht), R.B. Jérôme Bel (Paris), in Zusammenarbeit mit Landshoff Entertainment, gefördert von: Kulturstiftung des Bundes. Jérôme Bel wird unterstützt durch: Direction regionale des affaires culturelles d‘Île-de-France, French Ministry for Culture and Communication sowie Culturesfrance, French Ministery for Foreign Affairs bei internationalen Tourneen


