Internationales Symposion zur Umnutzung von Kirchen
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat in den letzten Jahrzehnten in der Umgestaltung und Neunutzung von Industriestandorten Gestalt gewonnen. Nun steht ein vergleichbarer Prozess vielen Kirchenstandorten bevor, die zum Teil von hoher architektonischer Qualität, großer städtebaulicher sowie stadträumlicher Bedeutung und vor allem spiritueller Bedeutung sind.
Mit diesen Voraussetzungen bietet der Prozess eine unvergleichliche "Laborsituation" und findet schon jetzt national und international große Beachtung. Bei dem internationalen Symposion vom 22. – 25. September 2010 geht es nicht zuerst um die pragmatische Fragestellung nach der funktionalen Umnutzung der Gebäude, sondern vielmehr um die geistesgeschichtlichen Umbrüche, die an dem Phänomen der Kirchenumnutzung abzulesen sind.
Das Symposion wird durchgeführt vom Bistum Essen in Kooperation zwischen der Katholischen Akademie des Bistums Essen Die Wolfsburg und der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst (München). Veranstaltungsort wird die Kirche St. Bernardus in Oberhausen sein, die 2006/7 zu einer neuen Nutzung als Kirchenraum für besondere Gottesdienste und als Veranstaltungszentrum renoviert und umgestaltet wurde. Geplant ist u.a. eine Exkursion zu einigen der "weiteren Kirchen".
Partner: Katholische Akademie DIE WOLFSBURG, Landesinitiative StadtBauKultur NRW, Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst, Bistum Essen
Verwandte Themen:
Kirchenumnutzungen
www.kultur-im-bistum-essen-2010.de
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer zum Download:


