Tobias Zielony
Fotografie
Er gehört zu den avancierten jungen Fotografen der Gegenwart: Tobias Zielony. Seine Arbeit bewegt sich zwischen klassischer Dokumentation und konzeptueller Präsentation. Seine Fotografien berichten im Stil der Reportage, wie und was die Protagonisten in vorgefundenen Situationen und Räumen darstellen und was sie sind oder vorgeben zu sein.
Sie folgen soziologischen und psychologischen Analysen zur fotografischen Erkundung subkultureller Schmelztiegel und besonderer Lebensräume städtischer Zivilisation.
Für seine Ausstellung im Kunstverein Dortmund spürt Zielony in mehrmonatiger Recherche den Themen Prostitution und Migration nach. Seine Zielorte: das Dortmunder Szeneviertel des käuflichen Gewerbes zwischen Juliusstraße und Ravensberger Straße, wo immer mehr junge Frauen aus Osteuropa ihre Dienste anbieten, und die Mallinckrodtstraße, wo eine Vielzahl an Bulgaren sich als Schwarzarbeiter verdingt. Wie auch in seinen bisherigen Projekten nimmt der Fotograf mit den Männern und Frauen Kontakt auf. Hierbei ist nicht der Blick durch oder mit der Kamera entscheidend. Die Kontaktaufnahme und die Nähe zu den Fotografierten macht einen großen Reiz der Fotografien von Tobias Zielony aus.
17.9. - 7.11.2010
Di - Fr 15-18 Uhr, So 11-16 Uhr, an Feiertagen geschl.
Dortmunder Kunstverein
Exklusiver Projektsponsor Fotografie: Sparkassen-Finanzgruppe
Die Ausstellung ist Teil des Netzwerkprojektes "GrenzGebietRuhr", bei dem zwölf Kunstvereine und zwei Künstlerhäuser gemeinschaftlich das Thema "Grenze" reflektieren.
GrenzGebietRuhr
Weitere Informationen finden Sie unter www.dortmunder-kunstverein.de


