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O-Töne in den Medien

Was Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr sagen, lesen Sie hier:

• März 2010 (in Auswahl)
• Februar 2010 (in Auswahl)
• Januar 2010 (in Auswahl)


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O-Töne März 2010 (in Auswahl):


"Es gibt hier im Ruhrgebiet viele bauliche und kulturelle Schätze, die sich im Laufe der Jahrhunderte nicht zuletzt durch Austausch mit anderen Regionen und durch den Zuzug von Menschen und Wanderungsbewegungen aus allen Gebieten Europas ergeben haben. Es sind immer wieder zahlreiche Impulse von außen in diese Region gekommen."

Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. In: Ruhr Nachrichten / 31.03.2010 
Weitere Informationen zu Fremde Impulse

"Es ist toll, was da gerade im Ruhrgebiet passiert."

Götz George, Schauspieler. In: ReiseWelt in Die Welt / 28.3.2010

"Es ist eine einzigartige Ausstellung in einem einzigartigen Gebäude in einem einzigartigen Moment."

Dr. Hartwig Fischer, Direktor des Museum Folkwang, zur Ausstellung "Das schönste Museum der Welt" In: Ruhr Wort - Wochenzeitung Bistum / 27.03.2010
Weitere Informationen zu "Das schönste museum der welt"

"Weltweit sind diese Boote auf allen Meeren unterwegs. Sie sind die gefährlichsten Waffen und bedrohen mit ihren Atombomben und Raketen die Menschheit. (…) Die schlimmsten Konflikte und Kriege werden häufig im Namen des Glaubens und falscher Überzeugungen legitimiert. Viel zu selten befassen sich die Menschen mit Dingen, die ihnen seitens der Politik eingetrichtert werden."

Holger Krüssmann, Team Ruhr-Atoll, zur Bedeutung des U-Boots "Ich kann, weil ich will, was ich muss." von Andreas Kaufmann. In: WAZ / 24.3.2010
Weitere Informationen zu Ruhr-Atoll

"Kultur ist der Kitt einer Gesellschaft. Sie ist die Basis, das Grundnahrungsmittel."

Aslι Sevendim, künstlerische Direktorin RUHR.2010. In: WAZ / 18.03.2010

"Eine Kulturhauptstadt ist keine Fußball-WM. Und das Ruhrgebiet keine naturgegebene Urlaubsregion. Wenn in dieser schwierigen Zeit 10 Prozent mehr Besucher kämen, wäre das ein enormer Erfolg."

Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung / 16.03.2010

"Ich habe gehört, dass das Ruhrgebiet das New York Europas ist."

Sir Christopher Lee, britischer Schauspieler. In: WAZ / 12.03.2010

"Energie ist ein Thema der Zukunft und dieser Schau sage ich eine große Zukunft voraus."

Jürgen Fischer, Programmkoordinator RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 12.03.2010
Weitere Informationen zu Elektrisierend!


"Ein lässiges Literaturprogramm, das die ganze Region erfassen soll."

Aslι Sevendim, künstlerische Direktorin RUHR.2010. In: WAZ / 11.03.2010
Weitere Informationen zu SLAM2010


"Endlich ist das Ruhrgebiet repräsentativ geworden. Jeder hat seine Eigenständigkeit behalten und trägt doch die Gemeinsamkeiten nach außen."

Bernhard Rechmann, Geschäftsführer Revierpark Wischlingen GmbH. In: Neue Rhein Zeitung / 11.03.2010

"Während wir die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 feiern, diskutieren wir gleichzeitig über das Ende der Kulturförderung in vielen Städten. Aber wir brauchen Kultur und Kunst in allen Facetten mit ihrem vielfältigen Reichtum an möglichst vielen Orten! Machen wir uns also auf zu den vielen großartigen Angeboten unserer Kulturstädte und sorgen wir gemeinsam dafür, dass auch nach 2010 das "ehemalige Revier" weiter "Zukunft atmet"."

Oliver Keymis, Vizepräsident des NRW-Landtags und Kulturpolitischer Sprecher der Grünen . In: Westfälischer Anzeiger / 06.03.2010

"Zweifellos hat das Ruhrgebiet einen tief greifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel auf dem Weg zur "Metropole Ruhr" durchlaufen. Dieser ist aber keineswegs abgeschlossen. (…) Das Kulturhauptstadtjahr 2010 kann dazu beitragen, das Bewusstsein für die neu entstehende "Metropole Ruhr" innerhalb und außerhalb der Region zu schärfen, indem es die Aufmerksamkeit auf die realen Verhältnisse lenkt, die abseits längst überholter Klischeevorstellungen diese Region prägen."

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Essen / Dr. Uwe Neumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im RWI. In: Wirtschaftskurier / 05.03.2010

"Ich knutsche das Ruhrgebiet (…), natürlich weiß man in Hamburg, dass das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt ist, was soll denn DIE Frage, und ich knutsche das Ruhrgebiet nochmal gesondert."

Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Im Interview mit Alexander Kruse, Recklinghäuser Zeitung / 03.03.2010

"Ruhr-Sonett: Mit wem soll ich mein Ruhrgebiet vergleichen? Es ist nicht hübsch und dennoch zieht es an. Es ist kein Platz der Schönen und der Reichen, schlägt eher schräge Typen in sein'n Bann. Ein Manager, den sie hierher woll'n schicken, bekommt schnell Ärger mit der lieben Frau. Dort lass ich mich nun ganz bestimmt nicht blicken, sagt sie, denn dort ist alles grau in grau. Die Kinder gar, die armen kleinen Engel, die lernen dort nur datt und watt und woll. Und sie erwerben schlimmste Sprachenmängel: Sie haben bald - pardon - die Schnauze voll. Und doch passiert, was typisch für den Fleck: Wer einmal da, will niemals wieder weg."

Dr. Dagmar Gaßdorf,  Herausgeberin der Ruhr Revue. In: Ruhr Revue / 01.03.2010

"Kunst und Kultur leben von Differenzen. Es freut uns, wenn wir an unseren fünf Opernhäusern unterschiedliche Zauberflöten erleben können. Wir sind eine polyzentrische Metropole. Die Theater sind voll, die Museen werden voller. Insofern sage ich nicht, dass man auf etwas verzichten, sondern dass man das Angebot profilieren sollte. Dafür ist die dezentrale Struktur hervorragend."

Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Stadt Revue / 01.03.2010

"Ganz ehrlich: Ich mache da irgendwie einen Fehler in Bezug auf das von mir Gelebte. Ich sage: Stolz kann ich nur auf Sachen sein, die ich selbst erreicht habe. Aber trotzdem bin ich stolz darauf, dass das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas ist. Damit wird endlich dieses eigenartige dunkle und verrauchte Image beiseite geschoben. Die Welt guckt auf das Ruhrgebiet und stellt fest: »Das gibt's ja gar nicht, so schön ist das hier!«"

Peter Neururer, Fußballtrainer (u.a. MSV Duisburg, VfL Bochum, FC Schalke 04, Rot-Weiss Essen, TuS Haltern). In: Westfalen Magazin, Frühlingsausgabe / März 2010

              


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O-Töne Februar 2010 (in Auswahl):


"Dass das Ruhrgebiet ein solches Projekt [Odyssee Europa; A. d. Red.] auf die Beine stellt, freut mich sehr. Ich habe bei Peymann in Bochum Theater gespielt. Er hat mich dazu gebracht, mein erstes Stück anzugehen. Ich habe dem Ruhrgebiet also die wunderbare Erfahrung des Schreibens für die Bühne zu verdanken. Außerdem fasziniert mich das Publikum in Bochum. Man hat dort auf der Bühne immer gespürt, dass die Menschen das Schauspielhaus als ihr Theater empfinden."

Emine Sevgi Özdamar, Autorin von Perikızı. In: Rheinische Post / 26.02.2010
Weitere Informationen zur Odyssee Europa


"Das Ruhrgebiet ist etwas Künstliches und Reales zugleich, ein unübersichtlicher Großraum, der einen ständig mit der Frage nach Herkunft und Heimat konfrontiert. In seinem Autobahngewirr, Verkehrsverbund und den ineinanderfließenden Vororten, Siedlungen und Industriegebieten kann man wie Odysseus leicht verloren gehen. Zugleich verführt das Ruhrgebiet wie keine andere Region Deutschlands zum Bleiben. Und noch immer gibt es hier einen ganz besonderen Stoffwechsel zwischen dem Eigenen und der Welt. Es ist das Land der stählernen Riesen, der Ort, an dem wir von verbotenen Früchten essen und die Erinnerung an die Vergangenheit und Heimat verlieren, mit einer Unterwelt, aus der die Rückkehr fraglich ist - es bedarf nur einer leichten Verschiebung der Perspektive, und wir sind mittendrin."

Thomas Oberender, früherer Bochumer Chefdramaturg und heutiger Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele, im Interview mit Ulrich Deuter für K.West /22.2.2010

"Die Kulturhauptstadt ist für uns das Schwungrad, auch wenn wir zunächst noch ein Reiseziel für Entdecker sind."

Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. In: WAZ / 22.2.2010

"Das Ruhrgebiet erinnert mich an das, was Debussy über Wagner-Opern schrieb: Fängt nicht an, hört nicht auf, dauert nur."

Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Süddeutsche Zeitung / 19.02.2010
Weitere Informationen für Touristen und zu Musik-Projekten.

"Ich glaube, die Kulturhauptstadt kann der Region Selbstbewusstsein geben. Ich habe das beim Flandern-Festival erlebt, es wurde begründet Ende der 50er Jahre, als die Flamen ihre Identität suchten, und das Festival hat ihnen dabei geholfen. Ich meine, dass die Kulturhauptstadt die Identität des Ruhrgebiets betonen kann. (…) [Das Kulturhauptstadt-Programm] ist sehr schön, ich finde ungeheuer viele Ansätze darin. Man muss jetzt sehen, wie das Publikum mitgeht. Und die Politiker müssen einsehen, dass sie sich nicht mehr als Stadt neben Stadt verstehen, sondern als Metropole. Als Einheit mit Verschiedenheiten, wie Europa. Ich glaube, es ist nicht so wichtig, dass viele Ausländer kommen, am wichtigsten ist, dass die Bevölkerung zusammen findet. (…)
Die Jahre im Ruhrgebiet haben mich unglaublich bereichert, auch in meiner Persönlichkeit. Das war viel wichtiger als Paris... Wenn man den Everest bezwungen hat, fragt man sich nachher womöglich, warum man das gemacht hat. Aber in meinem Lebenslauf lassen die meisten die Ruhrtriennale weg. (…) Es muss noch viel passieren, damit die Ruhr als wichtiges Gebiet in Europa wahrgenommen wird. (…)
[Ich habe] vor allem den Umgang mit Menschen [gelernt], die nicht unbedingt ein elitäres Kunstpublikum sind. Es hat mich sehr getroffen, als ich in der Jahrhunderthalle damals mit Arbeitern sprach und sie sagten, Kunst, das ist nicht unsere Sache. Und ich habe geantwortet, im Gegenteil, Kunst ist etwas sehr Wichtiges. (…) Wenn jemand arbeitslos ist, muss man versuchen, für ihn eine Arbeit zu finden und nicht sagen, ich werde für Sie Kunst machen. (…) Aber dass die Kunst, dass das Theater allen gehört und dass es eine soziale Funktion hat, das muss man vermitteln."

Gerard Mortier, Künstlerischer Direktor des Teatro Real / Madrid, Gründer-Intendant der Ruhrtriennale. Im Gespräch mit Gudrun Norbisrath. NRZ/WAZ, 15./16.2.2010

"Kultur, sie muss auch weitergehen, / lange noch nach 2010. / (...) Für Sitten-Karl ist's unmoralisch, / für mich jedoch echt orientalisch, / so such' ich mir 'ne Scheherazade / in Duisburg auf der Loveparade."

Adolf Sauerland, Oberbürgermeister Duisburg. Aus der Rede bei Prinzenfrühstück / 15.2.2010

"Ich finde das Konzept, alle Städte der Metropole Ruhr mit einzubeziehen, eine geniale Idee. So eine Aufmerksamkeit und Medieninteresse habe ich in diesem Ausmaß noch nicht erlebt. Die Local Heroes lassen einen Wir-Gedanken zwischen den Städten entstehen. Das Experiment der RUHR.2010 hilft der Kultur eine eigene Stärke zu entwickeln, den Menschen hier Kraft zu geben, Initiative und Kreativität. Das Ruhrgebiet zeichnet die Dynamik aus, immer wieder etwas Neues zu schaffen. Es geht um kulturelles Selbstbewusstsein. Das Mosaik aus den vielen kulturellen Identitäten der Region ergibt das Gesicht der Kulturhauptstadt 2010."

Holger Schlierf, Bürgermeister Hamminkeln. Für: dpa / 13.2.2010
Weitere Informationen zu Local Heroes.

"Kohle und Stahl, Taubenzucht und Schrebergarten - das sind die üblichen Bilder, die bis heute mit dem Ruhrgebiet in Verbindung gebracht werden. Die Klischees halten sich hartnäckig und sind dennoch längst überholt. Bewegt sich doch der Strukturwandel bei uns in einem so hohen Tempo wie in kaum einer anderen mitteleuropäischen Region. Die Auszeichnung "Kulturhauptstadt" und die wirtschaftliche Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille. Die Herausforderung besteht darin, die Lebensbereiche Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur zusammen zu führen. Als echtes Revierkind weiß ich, wovon ich spreche. (…) Mein Anspruch ist, Adressen zu schaffen und zu erhalten. Dazu gehören nicht nur Steine, Bauwerke und Architekturen. Es gilt, auch betagte Quartiere wieder lebendiger zu machen. Deshalb gefällt mir persönlich ein Projekt im Rahmen von RUHR.2010 ganz besonders: "2-3 Straßen", eine Ausstellung von Jochen Gerz in Dortmund, Duisburg und Mülheim. 78 Menschen wohnen für ein Jahr mietfrei in sanierten Wohnungen. Mit ihren Nachbarn und Besuchern schreiben sie in einem digitalen Netzwerk an einem gemeinsamen Text. Die Kreativität der Bewohner soll die Straßen beleben und verändern. Auf das Ergebnis bin ich schon jetzt gespannt. Sicher ist: Das Thema Kultur eint die Region. Insbesondere die Leuchttürme der Industriekultur, etwa das Welterbe Zollverein in Essen oder das Museum Küppersmühle in Duisburg, können das Bild ganzer Standorte verändern. (…) Eins hat der Strukturwandel des Reviers bereits eindrucksvoll gezeigt: In jeder Krise steckt eine Chance. Diese Chance wollen wir nutzen. Durch ein verantwortungsbewusstes Unternehmertum, das Kreativität ermöglicht und Innovation voran bringt. So bleibt das Ruhrgebiet auch über 2010 hinaus eine Kulturhauptstadt."

Dr. Peter Schörner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Wohnen GmbH. In: Westfälischer Anzeiger / 13.2.2010
Weitere Informationen zu 2-3 Straßen.

"La salvación de la creatividad (Die wiederbelebende Kraft der Künste) Man hätte keine bessere Wahl treffen können, als das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas zu erklären - just in einem Moment der Krise, in der sich Europa gerade dank kreativer Ideen vor allem im kulturellen Bereich retten kann."

Gerard Mortier, Künstlerischer Direktor des Teatro Real / Madrid, Gründerintendant der Ruhrtriennale. In: El País / 10.2.2010
Lesen Sie den Originalartikel aus El País.

"Ich glaube, die Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet ist eine Gelegenheit zu zeigen, dass das Kohlenpott-Klischee längst zur Vergangenheit gehört. (...) Was viele Nicht-Essener vielleicht nicht wissen: Essen hat, entgegen dem Klischee vom Ruhrgebiet, auch viele grüne ländliche Seiten. (...) Ich bin sehr gerne zu Besuch bei meinen Eltern, die noch in Essen-Werden leben. Die Menschen im Kohlenpott sind für ihre Ehrlichkeit bekannt. In Essen gehe ich auch immer in die "Lichtburg", dieses wunderschöne alte Kino ist einer der letzten echten Filmpaläste. (...) Zeche Zollverein ist immer einen Besuch wert. Das neue Ruhr-Museum soll extrem gelungen sein und sehr anschaulich und spannend die Vielfalt des Reviers aufzeigen."

Markus Knüfken, Schauspieler. In: WAZ / 9.1.2010

"Das schöne an Essen sind ja die Autobahnen. In zwei Minuten bist du draußen. Und wenn du wieder rein fährst, denkst du: Wenn so Essen aussieht, wie sieht dann Kotzen aus?"

Hagen Rether, Kabarettist. Bei der österreichischen Erstaufführung seines Programms "Liebe", im Rahmen des 28. MotzArt Kabarett Festivals in Salzburg / 7.2.2010

"Entdecken Sie doch einmal die Region vor Ihrer Haustür: Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist doch dafür ein schöner Anlass."

Klaus Laepple, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Reiseverbands und des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft. In:  WAZ / 6.2.2010

"Ich lebe seit zehn Jahren im Ruhrgebiet. Meine Identifikation hier ist das Theater, die Arbeit, die ich hier tue. Ich finde, dass man einerseits ständig kämpfen muss, auf der anderen Seite sind die Leute sehr lustig und humorvoll. Das ist so ein spannender Widerspruch."

Jakob Schneider, Schauspieler am Theater Dortmund, Titelrolle in "Odysseus. Verbrecher" von Christoph Ransmayr im Rahmen der "Odyssee Europa". In: Westfälischer Anzeiger / 6.2.2010

"Die Kulturhauptstadt ist der Grund für diese Ausstellung. Es ist 'was Besonderes, im Ruhrgebiet zu arbeiten. Hier gibt es mehr Industriebauten als anderswo und der Mix von Natur und Industrie ist einzigartig. (…) Das Ruhrgebiet ist ein unbekanntes Terrain. (…) Lassen Sie uns jemanden in Norddeutschland einen Förderturm zeichnen, das kann er nicht. Deshalb muss man in der Fotografie genau sein. (…) Hochöfen waren eine Herausforderung. Am schwierigsten zu verstehen und zu fotografieren. (…) Das Ruhrgebiet, so wie wir es hier sehen, existiert nicht mehr."

Hilla Becher, Fotokünstlerin. In der Pressekonferenz zur Ausstellung "Bernd und Hilla Becher. Bergwerke und Hütten - Industrielandschaften" im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop / 5.2.2010

"Ich freue mich sehr darüber, mit den Förderbescheiden aus meinem Hause ein Projekt unterstützen zu können, das im Dezember 2008 als offizielles Projekt der RUHR.2010 GmbH in die Projektliste aufgenommen wurde und somit auch einen bedeutenden Beitrag für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 leisten zu können. Denn die Kunstausstellung soll die Emscherinsel national und international als touristischen Zielort platzieren und zum Imagewandel dieser strukturell benachteiligten Region beitragen."

Dr. Peter Paziorek, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster. Bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide für EMSCHERKUNST.2010 im Gelsenkirchener Nordsternpark / 4.2.2010

"Kirche, Kultur und Kunst bildeten im Ruhrgebiet seit Jahrhunderten eine Einheit."

Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen. In: WAZ / 3.2.2010
                  
                 

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O-Töne Januar 2010 (in Auswahl):


"Das Ruhrgebiet ist ein bisschen wie New York und Altenessen vergleichbar mit Harlem. (...) Hier gibt es so schöne Gegenden. Einen Ort wie Werden gibt es in ganz New York nicht."

Patricia Noworol, PND dance company, New York City / Choreografin bei Next Generation. In: WAZ, 31.1.2010
Mehr Informationen zu Next Generation


"Wir haben ja in diesem Jahr in unserer Nachbarschaft die Kulturhauptstadt RUHR.2010. Diese Großveranstaltung beeindruckt nach Außen mehr durch Glanz und schiere Masse als durch ein besonders schlüssiges Konzept. Und das sind Eigenschaften die man sonst oft den Düsseldorfern nachsagt. Jetzt ist es umgekehrt: Der Pott macht auf horizontalen Hochglanz und wir leisten hier mit unserem Schumann-Jahr eine sehr ernsthafte Arbeit. Das finde ich spannend."

Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf, im Interview. In: Welt am Sonntag, 31.1.2010

"Meine internationale Karriere hat eigentlich in Deutschland begonnen. Mein erstes fixes Engagement war an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Das Ruhrgebiet ist mir daher sehr vertraut und ich arbeite immer wieder gerne hier. Kulturhauptstadt zu werden oder zu sein, ist eine große Auszeichnung, weit über Landesgrenzen hinaus."

Thomas Hampson, amerikanischer Star-Bariton, im Interview. In WAZ, 30.1.2010

"Warum wundern sich eigentlich immer noch manche Leute darüber, dass das Ruhrgebiet in diesem Jahr Europas Kulturhauptstadt ist? (...) Den Titel "Europas Kulturhauptstadt" empfinde ich als wundersame Gerechtigkeit. (...) für mich ist keine Stadt so sorgfältig gegliedert wie zum Beispiel der zentrale Ort im Revier, Essen. Und nirgends drängt sich deutsche Geschichte so stark auf wie zwischen Duisburg und Dortmund (...). Da existiert keineswegs eine "Ruhrstadt" - eine Stadt hat ein Zentrum. Das Ruhrgebiet ist eine Fünf-Millionen-15-Großstädte-Stadt. Einfacher ist das vielgesichtige Gebilde nicht zu benennen. (...) Immerhin, für das Projekt "Kulturhauptstadt" haben sich die alten Neider denn doch mal einigen können - zum Kulturwunder Ruhr? (...) RUHR.2010 sthet vor einer Herkules-Aufgabe - 53 Orte mit zig-tausenden kunstwilligen Menschen."

Jürgen Lodemann, Autor. In: WAZ, 29.1.2010

"Das Museum Folkwang ist ein Jahrhundertereignis für Essen und die Metropole Ruhr."

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Beim Festakt des Folkwang-Neubaus, Essen / 28.1.2010
Weitere Informationen zum Neubau des Museum Folkwang


"Das Ruhrgebiet ist dann erfolgreich, wenn es seine Kräfte bündelt und an einem Strang zieht."

Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG un d Vorsitzender des Initiativkreises Ruhr. In: WAZ / 27.1.2010

"RUHR.2010 bringt Umsatz für Hotellerie und Gastronomie und die Chance, sich als attraktiver Standort für Städtetourismus zu profilieren. (...) Auch die Loveparade dürfte als touristisches Großevent Umsatz generieren. Sie würde Duisburg als attraktive Großstadt zusätzliche Bekanntheit verschaffen."

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. In: Rheinische Post / 27.1.2010

"Wer Kultur vornehmlich mit Theater, Symphonien und tollen Ausstellungen definiert und die Alltagskultur vergisst, hat einen zu engen Kulturbegriff - und übrigens auch nicht den der Kulturhauptstadt. Denken Sie doch nur an den Grönemeyer-Song: Symphoniker und Popkultur bilden eine Einheit. Man bemüht sich doch ein Kulturhauptstadtjahr für alle Menschen der Region zu machen. Das hat der Auftakt auf Zollverein übrigens grandios eingelöst. Ich nähere mich der Sache jedenfalls mit einem gehörigen Schuss Euphorie, Weil ich finde: Gerade wir im Ruhrgebiet müssen zeigen, dass wir an solche Sachen positiv rangehen und nicht von vornherein sagen: Ist doch eh alles Scheiße."

Frank Goosen, Kabarettist und Autor. In: WAZ / 26.1.2010

"Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Die Region wird davon auch nach 2010 profitieren. Kultur ist nicht nur schön und kostet Geld, sondern sie ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden, der auch Arbeitsplatzverluste in anderen Wirtschaftszweigen kompensieren kann. Die Kultur- und Kreativwirtschaft kommt bereits auf einen Anteil von 2,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, die ganze chemische Industrie hat 2,1 Prozent."

Bernd Neumann, Kulturstaatsminister. In: Rheinische Post / 25.1.2010

"Kultur ist wie Aspirin. Sie dringt ein und verschwindet wieder. Aber sie wirkt."

Wolfgang Bieger, Pressesprecher von KettIn e.V. In: Stadtspiegel Essen / 20.01.2010

"Im Ausland erkläre ich immer, wie schön Essen und das Ruhrgebiet sind."

Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010

"Ich bin stolz, dass wir zeigen können, was wir können."

Sönke Wortmann, deutscher Regisseur und Produzent. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010

"Das Kulturhauptstadtjahr wird ein Erfolg. Dafür werden die Menschen schon sorgen."

Rita Süssmuth, ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages. In: RuhrNachrichten / 11.1.2010

"Die Idee des modernen Europas beginnt mit Kohle und Stahl. Die Realität des im Frieden vereinten Europas ist hier, im Ruhrgebiet. (...) Der Kohlenpott ist ein Meltingpot der Völker und Kulturen. (...) die Vielfalt des Ruhrgebietes ist heute größer denn je: Bei Industrie und Dienstleistungen, Handel und Gewerbe, Forschung und Bildung, bei Kultur und Kunst - und Fußball wird hier auch gespielt, habe ich gehört. (...) Vor 25 Jahren war Athen erste Kulturhauptstadt Europas; welch faszinierende Reise seit damals von der Akropolis zur Zeche Zollverein. (...) Und wir machen weiter! Denn genau das ist unsere Idee, unsere Botschaft: Das Europa der Kulturen zu schaffen durch kreative Menschen überall in Europa."

José Manuel Barroso, Präsident der Europäische Kommission, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"53 Städte und Gemeinden bilden zusammen die "Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010" - das ist eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte dieses europäischen Ehrentitels, ein großer Gewinn für das Ruhrgebiet und für uns alle. Denn hier im Revier gibt es viel zu entdecken (...) vor allem: liebenswerte Menschen, bodenständig und direkt, hilfsbereit und solidarisch, zusammengekommen aus ganz Europa. (...) Das gemeinsame Ziel Kulturhauptstadt hat viele Energien freigesetzt und das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter gestärkt: über die Grenzen von Städten, Zuständigkeiten und persönlicher Herkunft hinweg. Hier ist Kultur - ganz im Sinne der alten Folkwang-Idee - keine elitäre Veranstaltung, sondern eine lebensgestaltende Kraft für alle. Sie stiftet Gemeinschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebensalter und Interessen. Sie hilft, die Welt von heute zu verstehen und die Möglichkeiten von morgen auszuloten. (...) Von diesen Erfahrungen können wir alle lernen. Freuen wir uns also auf das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas!"

Horst Köhler, Bundespräsident, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"Heute geht ein Traum in Erfüllung: Die Stadt Essen, und mit ihr Europas neue Metropole Ruhr, ist europäische Kulturhauptstadt! Wir in Nordrhein-Westfalen sind stolz darauf. Es gibt keinen besseren Ort für die europäische Kulturhauptstadt. (...) Hier weiß man, was es heißt, Europäer zu sein. Nicht geschichtsvergessen, sondern weltoffen und dabei doch immer bodenständig. Nicht egozentrisch, sondern solidarisch. Nicht materialistisch, sondern wertebewusst. (...) Eine Kultur für alle von allen – das ist die Idee der Kulturhauptstadt. Es ist eine Kulturhauptstadt mitten im Wandel. (...) Freuen wir uns gemeinsam auf ein Jahr voller großartiger Anregungen, Inspirationen, Begegnungen und neuer Ideen."

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, in seinem Grußwort beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"Was mich am meisten infiziert, immer wenn ich ins Ruhrgebiet komme, sind die Menschen. Das ist das, was mich immer wieder von innen erwärmt."

Herbert Grönemeyer, zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9./10.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"Ich habe mit dem Lied versucht zu vermeiden, vom Pott zu singen, sondern einfach die Menschen zu beschreiben; was sie prägt, was sie ausmacht. Das ist jetzt keine philosophische Hymne. Sie soll ihnen Freude bringen, Spaß machen, sie zum Schmunzeln bringen. Ich hoffe, das ist mir einigermaßen gelungen."

Herbert Grönemeyer, zu seiner Ruhr-Hymne "Komm zur Ruhr"
Lesen Sie mehr zu Komm zur Ruhr.

"Wir spielen bei jedem Wetter, wir grätschen auch bei jedem Wetter. Ich sing auch bei jedem Wetter. Ich habe auch schon bei Windstärke 10 gesungen - da kennen wir nix."

Herbert Grönemeyer, vor seinem Auftritt beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"Die Eröffnungsfeier war beeindruckend, einfach hinreißend. Und die malerischen Schneeflocken waren das Pünktchen auf dem i."

Marie-Luise Marjan, Schauspielerin, über den Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 am 9.1.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.
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"Der Zeitpunkt für Essen und das Ruhrgebiet hätte nicht besser gewählt werden können. 2010, in dem Jahr, das uns wegen der Wirtschaftskrise noch viele Veränderungen abnötigen wird, ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Wenige andere Regionen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten solche fundamentalen strukturellen Veränderungen durchgemacht wie das Ruhrgebiet. Dass nun gerade diese Region, die einmal für Kohle und Stahl stand, sich mit Kultur in Europa präsentiert, zeigt deutlich, welche Kraft Kunst und Kultur haben. In diesem Sinne ist die Europäische Kulturhauptstadtregion Ruhrgebiet ein ermutigendes Zeichen für 2010. Wir wünschen Istanbul, Pécs und dem Ruhrgebiet ein erfolgreiches Kulturhauptstadtjahr!"

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats. In der WELT / 04.01.2010

"Natürlich hat die Großstadt Ruhr - mit 6 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes - allerhand offiziöse Kultur und deren pornoteure Tempel zu bieten. So wie keiner uns als Stadt begreift, ist auch die genuine Kultur der Region keine erkennbare, sondern subversiv und nicht zu verkaufen."

Friedrich Küppersbusch, Fernsehproduzent, auf die Frage, ob sich für ihn mit der Kulturhauptstadt ein Traum erfülle, im Interview mit taz / 03.01.2010

"Für mich ist Kultur immer ganz konkret: etwa das Folkwang-Museum in Essen, das Dortmunder U, das Museum Küppersmühle in Duisburg und viele andere Museen, Theater oder Opern bei uns in NRW. Kultur ist wichtig für die Identität mit der Heimat, uns sie steht gleichzeitig für Weltoffenheit. Deshalb ist die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ein ganz großes, auch internationales Ereignis. Sie verbindet Tradition mit Moderne im Revier."

Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes NRW. In: NRZ / 02.01.2010

"Unsere ganze Region kann beweisen, dass das Bild des Ruhrgebiets, das sich über Jahrzehnte in den Köpfen vieler Leute festgesetzt hat, falsch ist. Die Menschen werden den Wandel sehen. Ein herausragendes Beispiel ist für mich der Neubau des Folkwang-Museums, über den ich mich besonders freue."

Manfred Burgsmüller, ehemaliger Fußballnationalspieler. In: NRZ / 02.01.2010

"Kultur bedeutet für mich zu gestalten, zu verändern und Neues zu schaffen - und dabei unsere Wurzeln im Blick zu behalten. Kulturelles Verständnis ist immer individuell - und sollte es auch sein. Ansonsten gilt im Kulturhauptstadtjahr 2010 der Ruhrgebiets-Imperativ: Wenn alle begeistert mitmachen, findet jeder etwas Interessantes!"

Dr. Wulf H. Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG und Moderator des Initiativkreises Ruhr. In: NRZ / 02.01.2010

"Die Wurzeln der Kultur sind doch dort entstanden, wo Menschen sich zum gemeinsamen Speisen zusammengesetzt haben. Insofern hoffe ich, dass wir es in der Kulturhauptstadt schaffen, uns mit den Gästen aus aller Welt gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Nicht nur bei der großen Festtafel am 18. Juli auf der A 40."

Berthold Bühler, Patron der Essen-Kettwiger Résidence mit 2 Michelin "Stars". In: NRZ / 02.01.2010

"Das ist eine große Chance, unsere Region den Menschen in Europa und der Welt näher zu bringen. Ich mache gerade Urlaub in der Schweiz und bin schon mehrmals auf dieses Ereignis angesprochen worden. Wir hatten 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, nun können wie unsere Region in etwas kleinerem Stil bekannter machen."

Walter Hellmich, Bauunternehmer und Präsident des MSV Duisburg. In: NRZ / 02.01.2010

"Das Wichtigste ist, dass wir es geschafft haben, mit vereinten Kräften Kulturhauptstadt zu werden. Es soll dem Ruhrgebiet eine Lehre sein, dass es möglich ist, gemeinsam etwas zu erreichen."

Franz-Josef Britz, Vorsitzende der CDU in Essen. In: NRZ / 02.01.2010

"Kultur ist, wie wir Menschen unser Leben gestalten. Kultur verbindet uns und macht uns gleichzeitig unterscheidbar. Von der Kulturhauptstadt 2010 erwartet ich deshalb, dass sie die ganze Fülle menschlichen Zusammenlebens zum Ausdruck bringt, auch als Herausforderung für eine bessere Zukunft."

Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Nordrhein-Westfalen. In: NRZ / 02.01.2010

"Ich freue mich auf die Kulturhauptstadt, weil ich auf meinen vielen Reisen rund um die Welt in Zukunft bei Interviews auf die Frage nach dem "Woher kommen Sie?" sagen kann: Ich komme aus der Kulturhauptstadt 2010, die man wegen ihrer tollen Menschen, ihres tollen Fußballs, ihrer tollen Sprache, ihrer tollen Vielfältigkeit und ihres unendlich tollen Angebots an Kultur kennt oder kennenlernen muss!"

Knister, bürgerlich Ludger Jochmann, Kinderbuchautor. In: NRZ / 02.01.2010

"RUHR.2010 bietet eine enorme Binnenwirkung für das Ruhrgebiet. Schon jetzt hat die Kulturhauptstadt für das Zusammenwachsen des Ruhrgebiets mehr erreicht als so manches Infrastrukturprojekt. Für das Wir-Gefühl im Ruhrgebiet und für das Ausloten von Möglichkeiten über Stadtgrenzen hinaus wird die Kulturhauptstadt in jedem Fall ein Erfolg. (…) Zudem leistet der Veranstaltungsreigen einen wichtigen Beitrag, um der ehemaligen Montanregion neues Selbstbewusstsein und einen neuen Glauben an sich selbst zu geben. (…) Es wird immer noch nicht genug beachtet, welch ein enormes Angebot an Spitzenkultur wir konstant im Ruhrgebiet haben - sei es im Aalto-Theater, während des Klavierfestivals Ruhr, der Ruhrtriennale, den vielen hervorragenden Museen, um nur Beispiele zu nennen. Das Ruhrgebiet hat jetzt eine große Chance zu einem Image-Wandel zu kommen."

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatssekretär beim Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, im ddp-Interview am 02.01.2010

"Das Ruhrgebiet war jahrzehntelang der Kohlenpott. Dort gab es nur Arbeit, Arbeit, Arbeit. Es galt nicht als ein Ort, an dem man seinen Urlaub verbringen wollte. Heute sieht die Sache anders aus."

Helge Schneider, Entertainer, im Interview mit der Berliner Morgenpost / 01.01.2009

"Wir haben uns als Programmmacher bewusst dafür entschieden, kein eigenes Kapitel unter der Überschrift "Migration" oder gar "Integration" zu entfalten. Vielmehr durchzieht das Zusammenleben der Kulturen die Interkulturalität und die Internationalität alle neun Kapitel unseres Programms. (…) Die Rolle der Kultur geht jedoch weit über die Tragweite einzelner Projekte hinaus. Sie trägt aktiv zur Lösung der Frage bei, wie das Zusammenleben in einer immer heterogener werdenden Gesellschaft aussehen und auftragfähige Füße gestellt werden kann."

Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: clavis / 01.01.2010  

"Aus dieser Gegend die Kulturhauptstadt zu machen - ein großartiges Ereignis für das Ruhrgebiet. Es wird einen Aufschwung geben. Denn noch sind Pils, Pommes und Ruß als Assoziationen im Kopf der meisten Menschen. Doch die Veränderung des Reviers wird alle faszinieren, da bin ich mir ziemlich sicher. Die ehemaligen Industrie-Standorte sind Kultur-Standorte geworden. Das ist doch eine Botschaft und wird letztendlich zum Erfolg führen, für Essen und das Ruhrgebiet."

Klaus J. Behrendt, Schauspieler, in reiseWELT / 01/2010 

"Nicht nur die Akteure der RUHR.2010, sondern gerade auch die Bürgerinnen und Bürger der 53 Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr haben ein faszinierendes Programm für ihre Kulturgäste erarbeitet. Rund 300 Einzelprojekte und 2500 Veranstaltungen finden statt. Das ist absolut beeindruckend."

Lutz Lienenkämper, Landesminister für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen, in reiseWELT / 01/2010