O-Töne in den Medien
Was Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und die Metropole Ruhr sagen, lesen Sie hier:
• Juni 2010 (in Auswahl)
• Mai 2010 (in Auswahl)
• April 2010 (in Auswahl)
"Allein im Monat April wurden 5,7 Prozent mehr Übernachtungsgäste in Duisburg erfasst, aus denen heraus 22,7 Prozent mehr Übernachtungen generiert werden konnten. Das bedeutet, dass die Städtebesucher von Duisburg im Jahr 2010 deutlich länger die Stadt besuchen als in den Vorjahren. Dies ist ein klares Indiz, dass hier ein direkter Zusammenhang mit dem Kulturhauptstadtjahr besteht."
Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg Marketing. In: Rheinische Post / 30.06.2010"Das Ruhrgebiet muss nach 2010 Kulturhauptstadt bleiben, es hat gute Chancen. Es setzt sich der Gedanke durch, dass Kultur kein Luxus ist, sondern Wirtschaftsfaktor."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 29.06.2010"Es gibt in diesem Teil Deutschlands eine Menge Kulturprojekte, die allesamt westlich geprägt sind und vorwiegend Stars präsentieren. Die Idee von Theater der Welt war: Wie können wir das, was es schon gibt, ergänzen? Deshalb habe ich den Titel "Theater der Welt" wörtlich genommen. Da kann man dann gleich ganz radikal sein. Das heißt, wir präsentieren Künstler aus Asien, aus Afrika und Lateinamerika, die vielleicht die Großen von morgen sein könnten. Denn die großen Stars von heute, die kennen wir - die Stars von morgen, die kennen wir noch nicht."
Frie Leysen, Programmdirektion von Theater der Welt. In: Süddeutsche Zeitung / 29.06.2010Weitere Informationen zu Theater der Welt
"Wir haben immer mit dem Erfolg des Kulturhauptstadtjahrs gerechnet, doch die Gästezahlen haben unsere Erwartungen sogar noch übertroffen."
Karl-Heinz König, Geschäftsführer der Essen Marketing GmbH. In: WAZ / 28.06.2010"Wir haben schon als Studenten im Ruhrgebiet versucht, übergreifende Kulturprojekte zu organisieren. Das ist immer dann gescheitert, wenn am runden Tisch die einzelnen Stadtverwaltungen nicht zueinander fanden. Und nun sehe ich, dass etwas aufgebaut wird und das funktioniert auf einmal. Und ich höre, dass viel Geld zur Verfügung steht, so dass es auch läuft."
Kai Brückner, Gründer der TZR Galerie in Bochum. In: Westfälischer Anzeiger / 26.06.2010"Als Medienanalyst ist mir bisher noch kein derartig erfolgreiches kulturelles Projekt im Hinblick auf die Höhe der Resonanz, ihre Dauer und positive Stimmung in allen Medienkanälen begegnet. Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 stellt in diesem Sinne schon ein einmaliges Ereignis dar."
Andreas Quest, Managing Director, Medienbeobachtungsdienst X-RAY / 24.06.2010"Als Autor, Illustrator und Hobbymusiker macht es für mich eigentlich nur wenig Unterschied, ob der Ort, an dem ich lebe, offizielle Kulturhauptstadt ist oder nicht, denn ich befasse mich eigentlich sowieso den lieben langen Tag mit Kultur. Es ist aber äußerst angenehm, dass das nun auch außerhalb erkannt wird. Und dass das so ist, erkenne ich an vielen positiven Rückmeldungen."
Jörg Hilbert, Erfinder u.a. von Ritter Rost, dem Kinderbotschafter der Kulturhauptstadt / 24.06.2010Weitere Informationen zu Junge Kulturhauptstadt
"Ich lebe gerne hier, aber deshalb bin ich noch lange kein Vorzeigeruhri."
Armin Rohde, Schauspieler. In: WAZ / 24.06.2010"Eine Kulturhauptstadt zu managen heißt, einen Vulkan, ein Erdbeben oder einen Waldbrand steuern zu wollen. Das ist ein Vulkan, aus dem Erwartungen, Ideen, Ansprüche und Eitelkeien herausgeschleudert werden. Diese Lava nimmt dann einen Weg, der nicht vorhergesagt werden kann und der in jeder Kulturhauptstadt anders ist."
Robert Palmer, kreativer Kopf hinter den Kulturhauptstädten Glasgow 1990 und Brüssel 2000. In: DW-WORLD.de / 23.06.2010"Überall stand es zu lesen, dass Oliver Scheytt angeblich zum Kulturdezernenten des Ruhrgebiets ernannt werden will. Das riecht schon nach Unsinn. Wie viele Journalisten arbeiten heutzutage nur noch mit durchgeschlüpften, zu puren Überschriften verwurstelten, mutmaßlichen Meldungen aus dem Türspalt? Daraufhin hat sich Fritz Pleitgen per Pressemitteilung gemeldet. Diese Klarstellung ist scheinbar nötig und trifft den Kern. Nichts ist leichter, als an diesem ganzen Eventapparat herumzunörgeln. Manchmal ist dies auch dringend nötig, oft macht es einfach Spaß und an vielen Stellen gilt es gar, massiv zu kritisieren, aber man sollte hin und wieder schon tiefer reinschauen in den Vorgang, den man sich vornimmt. Aus der Sicht eines ungewollt patriotischen Ruhrgebietlers, der man werden muss, wenn schon so eine Ehrung uns hier zuteil wird, im - wenn auch nur scheinbaren - kulturellen Mittelpunkt Europas zu stehen, sollte das so sein."
Rolf Dennemann, Regisseur, Schauspieler und Autor. In: 2010lab.tv / 23.06.2010"Die meisten Menschen verbindet eine Art Hassliebe mit der Strecke, die ja übrigens eine uralte Wegeverbindung ist, eine alte Handelsstraße, die bis nach Nichni Nowgorod führte - den Hellweg. Der Ruhrschnellweg trennt - Nachbarschaften, ganze Städte. An diesem Tag holen wir das alles zusammen. Auf 60 Kilometern zwischen Duisburg und Dortmund feiern wir ein Fest der Alltagskultur. (…) Wir wollen sichtbar machen, was diese Straße mit Hunderttausenden von Fahrzeugen täglich trennt, was Schallschutzwände verdecken, was hinter Kurven verschwindet: Die kulturelle Vielfalt der Leute in der Region. Hier leben 170 Nationen, und auch davon wird man an diesem Tag viel sehen."
Ralph Kindel, Veranstaltungsmanagement RUHR.2010 GmbH. In: Kölner Stadt-Anzeiger / 23.06.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Wir können stolz auf unsere Kulturhauptstadt sein. Nach jahrelangen harten Vorbereitungsarbeiten ist es gelungen, dass die Menschen staunend auf das Ruhrgebiet blicken. Die Kulturhauptstadt hat schon jetzt das Gesicht des Ruhrgebiets verändert. Die Kulturhauptstadt zeigt sich als ein nachhaltiges Projekt, von dem das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen sehr lange profitieren werden."
Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes NRW in der Kabinettsitzung am 22. Juni 2010. In: www.nrw.de / 22.06.2010"Dass "Essen für das Ruhrgebiet" zur Kulturhauptstadt Europas ernannt wurde, ist dem Engagement vieler zu verdanken. Aber ohne Oliver Scheytt wäre der Titelgewinn nicht möglich gewesen. Was die Zukunft betrifft, geht es ihm wie mir einzig um die Frage, was das Ruhrgebiet aus der Kulturhauptstadt nach 2010 macht (…). Den Auftrag, für eine nachhaltige Wirkung zu sorgen, hat uns die Europäische Union mitgegeben. Dies entspricht auch dem Willen unserer Gesellschafter. (…) Wir brauchen keine neue regionale Bürokratie für Kulturverwaltung, was wir brauchen, ist ein Bewusstsein, dass die Kultur so intensiv wie möglich für die Weiterentwicklung der Metropole Ruhr - als Standort und als Lebensraum - genutzt wird. (…) Der Erfolg von RUHR.2010 wird getragen von einem solidarischen Zusammenwirken mit den Kommunen, ihren Kulturdezernenten und Kultureinrichtungen, dem Land und der Wirtschaft. Diese Erfahrung auch für die Zukunft zu nutzen, wird sicher unsere Empfehlung sein."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH. Erklärung am 22.06.2010"Ich bin beeindruckt, wie durch die Kulturhauptstadt etwas Neues und Zukunftsträchtiges entsteht. Frühere Titelträger waren ja bereits lange vor der Vergabe des Titels als Kulturmetropolen bekannt. Nicht so das Ruhrgebiet. Deshalb ist die veränderte Wahrnehmung des Ruhrgebiets mit seiner Kultur umso bedeutsamer. Die Wirkung ist nach innen wie nach außen zu spüren. Hier bestätigt sich, dass die Kulturhauptstadt nicht nur eine Auszeichnung, sondern einen großen Auftrag darstellt."
Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D. Auf der Kuratoriumssitzung der RUHR.2010 GmbH in Essen / 21.06.2010"Mir gefällt besonders, dass die Kulturhauptstadt wirklich die Bevölkerung für sich gewonnen hat. Auch dass der Blick auf Europa gerichtet wird, ist gut gelungen. Solche Impulse müssen verstetigt werden. Ganz wichtig ist, dass das Bild vom Ruhrgebiet nicht mehr von den alten Vorurteilen einer heruntergekommenen Industrieregion mit rauchenden Schornsteinen dominiert wird, sondern längst von der Kultur geprägt ist. Damit ist die Kulturhauptstadt ein fürwahr paradigmatisches Projekt."
Jutta Limbach, Präsidentin a.D. des Bundesverfassungsgerichts und des Goethe-Instituts. Auf der Kuratoriumssitzung der RUHR.2010 GmbH in Essen / 21.06.2010"Im Jahr der Kulturhauptsstadt RUHR.2010 war es für den LVR ein Herzensanliegen, Teil dieser Kulturhauptstadt zu sein. Da war es für uns gar keine Frage, dass wir uns bewegen und dahin gehen, wo ganz Europa hinschaut. Kultur kennt keine Barrieren. Sie verbindet. Sie schafft Brücken. Kultur eröffnet uns neue Horizonte. Sie kann die Herzen öffnen und neue Blickwinkel schaffen. Gerade Kunst von Menschen mit Behinderung wird aber oft nicht ernst genommen und findet abseits der so genannten etablierten Kulturszene statt. Dabei entsteht in diesem Bereich enorm viel. Beim "Tag der Begegnung" wollen wir beweisen, dass Kultur auf verschiedenen Wegen die Integration fördert. Unser Fest will ein Appell für ein Miteinander und für Begegnung sein."
Harry K. Voigtsberger, Direktors des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). In: WAZ / 19.06.2010Weitere Informationen zu LVR-Tag der Begegnung
"So wie die Religion ohne Wissenschaft der Barbarei anheimfallen würde, so würde sie auch ohne Kultur nur barbarisch genannt werden können. (…) Gerade weil die Kunst autonom ist und bleiben muss, kann sie der Kirche Impulse geben."
Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, am 17.06.2010 an der Universität Duisburg-Essen. In: epd.de / 17.06.2010"Zum Beispiel kam eine Gruppe Frauen zu uns, um die Designstücke zu sehen. Die haben hier ihren Prosecco getrunken und die Kunden fotografiert. Die wollten den Ruhrpott erleben. Und ich denk mal, die haben einen schönen Tag gehabt. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt. Auch solche, die sonst nicht so häufig kommen. Manche sind total locker aus dem dicken Mercedes ausgestiegen und haben mit mir bei einem Kaffee Klönschnack gehalten. Die Aktion ist absolut gut. Ich meine, Kult waren wir mit diesem Kiosk schon vorher, aber ich habe wirklich meinen Spaß an der Sache. Schade ist nur, dass wenige die Idee dahinter verstanden haben, dass Kunst und Kioske zusammen kommen."
Ingo Zielinski, Inhaber von Jockels Büdchen, Gelsenkirchen, über das Projekt Designkiosk. In: Westdeutsche Allgemeine / 16.06.2010"Events allerorten: Das Ruhrgebiet bricht auf und hisst die Flagge der Kultur für einen ganzen Kontinent!"
Werner Bering, Pastor in Niederwenigern. In: Stadtspiegel / 12.06.2010"Essen steckt touristisch noch stark in den Anfängen wie Münster vor zehn Jahren. Es fehlt die Mentalität, Touristen mit all ihren Bedürfnissen wirklich zu empfangen. Essen hat sich nicht überlegt, was man den Tausenden Besuchern auf Zollverein neben dem Ruhr Museum noch bieten kann."
Stefan Tigges, Geschäftsführer Münsteraner Stadtrundfahrten GmbH. In: WAZ / 09.06.2010"Kultur ist barrierefrei und bietet allen Menschen die Möglichkeit, sich zu beteiligen."
Harry Voigtsberger, Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). In: Kölner Stadt-Anzeiger / 08.06.2010"Nach RUHR.2010 wird sich NRW national und international dauerhaft positionieren müssen, etwa durch Landesinstitutionen oder mit gezielter Projektförderung. Leuchtturmprojekte müssen neben kultureller Grundversorgung und Breitenförderung existieren. Innovative, experimentelle Kulturprojekte müssen das Land als "kulturelles Labor" für neue Entwicklungen öffnen. NRW muss eine Haltung zur finanziellen Situation der Kommunen und ihrer Kultureinrichtung einnehmen und vor anstehenden Schließungen Perspektiven aufzeigen, etwa durch einen Rettungsfonds oder moderne Umstrukturierungsmaßnahmen."
Rainer Osnowski, Geschäftsführer der LitCologne. In: Welt am Sonntag / 06.06.2010"Um als klassische Metropole gelten zu können, fehlen im Ruhrgebiet also so ziemlich alle Voraussetzungen. Doch die klassische Metropole stellt in der modernen Welt ein Auslaufmodell dar. Deshalb muss das Ruhrgebiet auch nicht mit seiner Geschichte hadern."
Karl Ganser, ehemaliger Direktor der IBA Emscherpark. In: Abendzeitung / 05.06.2010"Die Emscherinsel ist gewissermaßen das Epizentrum des Ruhrgebiets und hier erleben wir, dass unser Leitmotiv des Wandels auf radikalste Weise verwirklicht wird. Denn diese Landschaft ist ja von den Menschen ermordet worden. Sie wird nun zu neuem Leben erweckt durch die Renaturierung, aber auch mit Hilfe der Kunst."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Gewschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Deutsche Welle, dw-world.de, Bernd Riegert / 31.05.2010Weitere Informationen zu Emscherkunst 2010
"Ich bin sehr angenehm überrascht, wie weit die Künstler sich wirklich auf die Orte einlassen. Das kenne ich von anderen Ausstellungen auch im öffentlichen Raum nicht. Da werden die Skulpturen einfach beliebig irgendwo hingestellt. Hier merkt man, der Ort ist eine derartige Herausforderung und so spannend, dass die Künstler sich wirklich hineinstürzen und sich mit den Gegebenheiten hier wirklich auseinandersetzen, was zu überraschenden und tollen Ergebnissen führt."
Florian Neuner, österreichischer Schriftsteller. In: Deutsche Welle, dw-world.de, Bernd Riegert / 31.05.2010Weitere Informationen zu Emscherkunst 2010
"Die große Stärke des Ruhrgebiets war und bleibt die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Kunst und Kultur spielen dabei eine entscheidende Rolle."
Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes NRW. In: Focus.de / 29.05.2010"Ein Gebäude wie die Eiger Nordwand. Ein Symbol für Kraft und Zuversicht."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: BILD / 29.05.2010Weitere Informationen zum Dortmunder U
"Ich glaube, dass der Impuls Kulturhauptstadt so phänomenal elementar war, dass sich das Selbstbewusstsein, welches der Bergbau früher einmal vermittelte, jetzt auch im Bezug auf eine ganz eigenwillige Sicht auf die Kultur entwickelt."
Karl-Heinz Petzinka, Geschäftsführer der Treuhandstelle / Künstlerischer Direktor von RUHR.2010. In: Süddeutsche Zeitung / 28.05.2010"Heute ist im Ruhrgebiet die Luft rein, das Wasser klar. Selbst ein Fluss wie die Emscher, deren braune Brühe ich als Kind schon riechen konnte, lange bevor ich an das Ufer kam, ist wieder sauber. Die Region hat den Kohlestaub abgeschüttelt - und glänzt nun überraschend hell. Eindrucksvolle Industriebauten stehen heute für Kultur, Bildung und Erholung, etwa der Gasometer in Oberhausen oder die Zeche Zollverein in Essen. (…) Nur vier Zechen sind heute noch in Betrieb. Das Leben tobt woanders: Es gibt jede Menge Universitäten, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Fußballstadien - oft nur eine halbe Stunde voneinander entfernt. Ballungsraum heißt auch: geballtes Angebot. Als Europas Kulturhauptstadt RUHR. 2010 will die Region die letzten Vorurteile abschütteln."
Dietmar Bär, Schauspieler / In:HörZu / 28.05.2010"Die Loveparade ist gut für Duisburg, das ist gut für die Kulturhauptstadt und das ist gut für die Metropole Ruhr."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: BILD / 27.05.2010Weitere Informationen zur Loveparade
"In den ersten vier Monaten hatte die Kulturhauptstadt schon 2,5 Millionen Besucher. Auf Zollverein sind an den Wochenenden alle Führungen bis September ausgebucht. In der Domschatzkammer wurden seit Januar 100 Führungen gebucht. In manchen Bereichen sind wir an der Kapazitätsgrenze. Und die Besuchermassen kommen ja jetzt erst."
Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 20.05.2010"Ich habe jetzt fast vier Jahre daran gearbeitet. In dieser Zeit hat es immer wieder Momente gegeben, wo ich dachte, das wird nicht funktionieren. So etwas klappt nur, wenn der Funke auf die Menschen überspringt. Momentan macht es mir große Freude, zu sehen, dass viele Leute es einfach toll finden, die Zeche als ehemaligen Mittelpunkt ihrer Siedlung oder ihres Dorfes zu entdecken und das noch einmal zu feiern."
Volker Bandelow, Ideengeber des Projektes "SchachtZeichen". In: Dorstener Zeitung / 20.05.2010Weitere Informationen zu SchachtZeichen
"Jetzt kommt es darauf an, das alte Revier auf dem Weg zur neuen Metropole Ruhr weiter voranzubringen. (…) Das Revier braucht ein neues Großprojekt, in dem wir die Erfahrungen, die wir jetzt beim Organisieren der Kulturhauptstadt gesammelt haben, weiter nutzen können - mit einem weiten, aber absehbaren Zeithorizont, etwa bis 2020. (…) Es muss auch nicht unbedingt ein rein kulturelles Projekt sein, aber die Erfahrungen von Ruhr.2010 könnten gut einfließen."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 19.05.2010"Ich hatte damals gehört, dass in den USA eine Interstate gesperrt wurde, damit Inlineskater und Fahrradfahrer die Strecke nutzen konnten - so etwas Ähnliches wollte ich auch für die Metropole Ruhr. Und jetzt stehen wir hier und wissen, wir können das."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH bei der Generalprobe zu Still-Leben Ruhrschnellweg am 15./16.05.2010. In: Haltener Zeitung / 17.05.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Essen ist Kulturhauptstadt. Die wollen jetzt für eine Aktion die A 40 dicht machen. Die kenn' ich gar nicht anders."
Hagen Rether, Kabarettist. In: Münstersche Zeitung / 14.05.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg
"Wir im Ruhrgebiet laden Auswärtige gern ein, zu uns zu kommen, um ihren Begriff von Schönheit zu erweitern. Eine mittelalterliche Garnisonsstadt mit Stadtmauer, Fachwerkhäusern und Fürstenresidenzen schön finden, das kann jeder. Aber auf dem Gasometer in Oberhausen stehen, sich umgucken und sagen: Wat 'ne geile Gegend!, das muss man wollen."
Frank Goosen, Kabarettist und Autor. In: Welt am Sonntag / 09.05.2010"Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und als Teenager weggegangen, aber ich wohne immer noch in Nordrhein-Westfalen - in Köln. Köln am Rhein ist zwar NRW, aber naturgemäß nicht Ruhrgebiet. Man spricht anders, trinkt anderes Bier, fördert keine Kohle, ist katholisch und dreht im Karneval komplett durch. (…) Ich kann heute noch hören, ob jemand aus Bochum oder Essen kommt, und in Essen, ob aussem Stadtwald, wo die Beamten wohnten, oder ausse Malocherecke in Holsterhausen. In Duisburg gibt es derart viele verschiedene Sprachregionen, dass man eine alte Wurst in Schmidthorst oole Woss nennt, in Hochfeld olde Wosch, in Huckingen und Bucholz aule Wuusch und in Rumeln alde Worsch. Zumindest war das in meiner Kindheit so, als die ganze Familie im Ruhrgebiet lebte und Tante Kläre anders sprach als "Omma Gelsenkirchen". Und da ich ein Mensch bin, der mit und von Sprache lebt, ist mir diese Sprache meiner Kindheit kostbar. (...) Die Sprache, unkompliziert, gerade, direkt verbindet uns im Ruhrgebiet miteinander, und nur über die Sprache fühle ich mich auch heute noch zugehörig. Neulich, in einer Kneipe in Bochum, der glückliche Aufschrei einer Mutter, als das Kleinkind plötzlich auf zwei Beinen herumwackelte: "Kumma, datt Kind fängt am Laufen!" "
Elke Heidenreich, Autorin, Journalistin, Moderatorin. In: Brigitte / 01.05.2010
"Wir sind Teil der Kulturhauptstadt, und wir sind sehr gern dabei."
Willy Decker, Intendant der Ruhrtriennale. In: WAZ / 30.04.2010Weitere Informationen zu Hans Werner Henzes Oper Gisela
"Das Kulturhauptstadtjahr ist für Essen ein wesentlicher Schritt nach vorne. (...) In jedem Fall bringt es ein hohes Maß an öffentlicher Wahrnehmung, das wir ansonsten in dieser Form sicherlich nicht gehabt hätten. Es gibt auch Einrichtungen, die wir ohne Kulturhauptstadtjahr nicht auf den Weg gebracht hätten. Zum Beispiel das Ruhr Museum, das jetzt in der Zeche Zollverein eine neue Heimat gefunden hat. Oder das neue Folkwang Museum. Das ist nicht zu trennen von dem Impuls, der vom Kulturhauptstadtjahr ausgegangen ist."
Lars Martin Klieve, Kämmerer der Stadt Essen. Auf: news.de / 30.04.2010"Eine der spannendsten Kulturlandschaften der Welt."
Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung / 29.04.2010"Eine Kulturhauptstadt ohne jüdische Kultur ist für mich keine Kulturhauptstadt."
Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 28.04.2010Weitere Infos zur Biennale Musik & Kultur der Synagoge
"Obwohl sich das Ruhrgebiet dynamisch im ständigen Wandel befindet, ist es doch gleichzeitig immer auch identitätsstiftend."
Andreas Gursky, Fotograf der Ausstellung Ruhrblicke. Pressekonferenz Ruhrblicke / 23.04.2010Weitere Informationen zur Ausstellung Ruhrblicke
"Ich bin bisher mehr als zufrieden. Das war ein furioser Auftakt. Dafür kann man nur ein großes Dankeschön an alle Beteiligten richten. Und die "Local Heroes" waren eine geniale Erfindung, weil sie alle Kommunen mit ins Boot nehmen. (…) Ich bin zuversichtlich, dass alle größeren und mittleren Kultureinrichtungen auch in fünf Jahren noch existieren, auch wenn es hart wird und es manchmal auch einschneidende Veränderungen geben wird, Kooperationen oder Fusionen. Aber die Theater werden weiter bespielt werden. Und wir werden unserem Ziel näher gekommen sein, dass jedes Kind und jeder Jugendliche im Laufe seiner Schullaufbahn mit jedem Kulturinstitut seiner Region und mit jeder Kunstsparte in Berührung gekommen sein wird - und sich mindestens in einer dieser Sparten, sei es Tanz, Musik, Film, Theater oder Kunst aktiv betätigen kann."
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kulturstaatssekretär. In: Neue Rhein Zeitung / 23.04.2010Weitere Informationen zu Local Heroes und Jedem Kind ein Instrument
"Seit diesem Jahr lebe und arbeite ich auch nicht mehr in "Oberhausen", sondern in einem "Erlebnisareal". Das Ruhrgebiet wurde für das laufende Jahr zur "Kulturhauptstadt Europas" erklärt. Das Leitbild heißt "Wandel durch Kultur". Zugleich macht die Stadt Oberhausen mit der Verschuldung ihres Haushaltes mehr Schlagzeilen als mit ihren kulturellen Nachrichten. (…) Auf der Autobahn A40, die in diesem Sommer für einen Tag gesperrt werden wird, um dort eine kilometerlange Tafel aufzubauen, feiert das Ruhrgebiet sein letztes Abendmahl. (…) Genau hier, wo die Herausforderungen sichtbarer zu Tage treten, vielleicht auch brutaler als anderswo, ist der Ort für diese Arbeit. Die Forderung nach Bestandsgarantien von kulturellen Institutionen wird ebenso wenig weiter helfen wie die Forderung nach deren Abschaffung. Entweder werden wir in Oberhausen Kultur neu begründen können oder gar nicht. Entweder wird diese Stadt dieses Festival als seine Zukunft erkennen oder keine haben. Wo kein Geld ist, helfen nur Ideen."
Lars Henrik Gass, Chef der Oberhausener Kurzfilmtage, über Zukunftsinvestitionen und soziale Bindungskräfte von Kultur. In: WAZ / 22.04.2010Weitere Informationen zum Local Hero Oberhausen
"Aber wir müssen an Stelle von Einheitsbeschwörungen tatsächliche Kooperationen setzen. Kann etwa der Nahverkehr so gestaltet werden, dass er die Region integriert? Wenn wir für diesen Ansatz die Chancen der Kulturhauptstadt nutzen und uns auch den finanziellen Erfordernissen beugen, kann eine echte Metropole Ruhrgebiet entstehen."
Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe. In: WAZ / 21.04.2010"Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas, das gilt für Essen wie für Duisburg, Bochum etc. Im Zug hatte ich in einem Aufsatz des heimischen Politikers Wolfgang Clement über die legendäre Zeche Zollverein gelesen, in Wahrheit sei es "ein Kniff" gewesen, als sich Essen im Namen des Ruhrgebiets als Kulturhauptstadt bewarb - und "eine Sensation", als man erfolgreich war. (…) In Essener Schaufenstern sehe ich T-Shirts mit Frank Goosens literarischer Botschaft "Woanders is auch Scheiße", und was hätte ich zu entgegnen."
Joe Bauer, Journalist Stuttgarter Nachrichten. In: Stuttgarter Nachrichten / 20.04.2010"Es wird die größte Hommage an einen lebenden Komponisten vielleicht aller Zeiten. (…) Henze wirkt jung - es ist sogar, als würde er jeden Tag jünger beim Schreiben an der Oper."
Steven Sloane, künstlerischer Direktor für das Themenfeld "Stadt der Künste" bei RUHR.2010 über das Henze-Projekt. In: Welt am Sonntag / 18.04.2010Weitere Informationen zum Henze-Projekt
"Das ist der Startschuss, auf den wir gewartet haben. Wir werden die Loveparade im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 zu einem Leuchtturm-Event machen und neue Wege mit dem Musik- und Bühnenprogramm gehen (…)."
Rainer Schaller, Geschäftsführer der Loveparade. In: Rheinische Post / 17.04.2010Weitere Informationen zur Loveparade
"Die Kreativwirtschaft ist auch nur Wirtschaft - aber die Wirtschaftsförderung muss das auch merken."
Prof. Dieter Gorny, künstlerischer Direktor für das Themenfeld Kreativwirtschaft bei RUHR.2010. In: WAZ / 16.04.2010"Eine der Grundideen des RuhrAtolls ist, dass man so unterschiedliche Perspektiven wie Wissenschaft und Kunst verbindet. Das bringt beide Seiten weiter."
Norbert Bauer, Konzeptkünstler des RuhrAtolls. In: Westdeutsche Zeitung / 15.04.2010Weitere Informationen zum Projekt RuhrAtoll
"Wir im Ruhrgebiet laden Auswärtige gern ein, zu uns zu kommen, um ihren Begriff von Schönheit zu erweitern."
Frank Goosen, Kabarettist und Autor. In: Tiroler Tageszeitung / 13.04.2010"Ich arbeitete als Selbstständiger, war ein Einzelkämpfer. Doch war da die Angst vor der Unzufriedenheit. Das Gefühl noch etwas anderes tun zu sollen. (…) Ich bin entspannter geworden. Habe in der Kultur die Ruhe gefunden."
Martin Gudd, Volunteer bei RUHR.2010. In: Recklinghäuser Zeitung / 12.04.2010Weitere Informationen zu den Volunteers
"Der Funke ist übergesprungen. Was RUHR.2010 schon erreicht hat, kann sich wahrlich sehen lassen und wir fangen jetzt erst richtig an. Frühjahrsmüdigkeit gibt's dieses Jahr nicht. Die Kulturhauptstadt verspricht im Sommer einen heißen Tanz!"
Fritz Pleitgen, Vorsitzender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 10.04.2010"Wir haben zum Beispiel mit der Odyssee Europa einen riesigen Publikumserfolg und erleben gleichzeitig eine heftige Spardebatte - die ersten 100 Tage Kulturhauptstadt sind für uns ein Wechselbad der Gefühle. Da macht man sich für etwas stark, dessen Existenzberechtigung gleichzeitig in Frage gestellt wird. Aber Kultur ist nicht bloß Repräsentation, sondern Teil des Lebens!"
Anselm Weber, Intendant des Schauspiels Essen. In: WAZ / 10.04.2010Weitere Informationen zu Odyssee Europa
"Museum Folkwang und Ruhr Museum haben seit den Eröffnungen zum Auftakt der Kulturhauptstadt außerordentlich hohe Besucherzahlen, im Museum Folkwang stiegen sie mit der Ausstellung "Das schönste Museum der Welt" sogar noch deutlich an. Zudem präsentierte sich erstmals das Netzwerk der 20 RuhrKunstMuseen mit dem Vermittlungsprojekt Collections Tours und der Ausstellung Mapping the Region. Wir beobachten, dass zahlreiche Besucher und Journalisten von weit her kommen, um diese Ereignisse zu erleben und darüber zu berichten. "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel", das vom Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus geprägte Leitmotiv der RUHR.2010, verinnerlichen die Museen bereits jetzt, es wirkt sicher auch über 2010 hinaus."
Hartwig Fischer, Direktor des Museum Folkwang. In: WAZ / 10.04.2010Weitere Informationen zu "Das schönste Museum der Welt", Ruhr Museum, RuhrKunstMuseen, Collection Tours und Mapping the Region.
"Nach dem grandiosen Auftakt wird jetzt das Projekt in den 53 Städten des Ruhrgebiets mit Leben erfüllt. Deshalb nimmt die große Fokussierung auf Essen ab. Die Kulturmeile auf der A 40 im Sommer zählt sicher zu den Mega-Ereignissen. Für die Städte, die im Mittelpunkt der "Local Hero"-Woche stehen, haben diese Tage eine große Bedeutung. Das merke ich bei den Besuchen in den Städten des Bistums. Die Kulturhauptstadt sorgt für eine positive Stimmung der Menschen vor Ort und für einen neuen Blick von außen aufs Ruhrgebiet. Das ist sehr gut."
Franz-Josef Overbeck, Ruhrbischof. In: WAZ / 10.04.2010Weitere Informationen zu Still-Leben Ruhrschnellweg und Local Heroes.
"Also eigentlich sind und waren "Wir" im Revier doch schon immer Kulturhauptstadt! (…) Wenn ich mir vor Augen führe, an wie vielen geschichtsträchtigen Orten man in der näheren Umgebung Konzerten und Aufführungen lauschen kann, da muss jemand aus anderen Teilen Deutschlands lange für fahren. (…) Für mich ist und bleibt das Revier das größte Opern-, Theater- und Konzerthaus überhaupt, ob mit oder ohne Kulturhauptstadt! Morgen Tannhäuser in Dortmund, gestern Aida in Essen, vorgestern die Zauberflöte in Gelsenkirchen, übermorgen Meisterkonzert in Duisburg; was wollen wir mehr. Nirgendwo auf der Welt ist die Dichte kultureller Veranstaltungen so hoch wie bei uns. Jetzt sind im Zuge von 2010 neue Ideen dazugekommen. Vielleicht weiß ein japanischer Kulturinteressierter demnächst mit der Region Ruhrgebiet etwas anzufangen. Was aber bleibt uns? Hoffentlich diese bunte Veranstaltungsvielfalt, mit der ich aufgewachsen bin. Vielleicht können wir von den vielen Besuchern etwas lernen? Wir sollten lernen, uns nach außen als eine große Region zu begreifen und zu feiern. So viel gebündelte Kraft könnte entstehen, wenn alle am berühmten "Strang" gemeinsam zögen! Konkurrenz soll bleiben, wie zum Beispiel beim Fußball. Kulturell und in Sachen Urbanität als Definition eines wirklich überregionalen Lebensraumes müssen wir jedoch lernen. Wir im Revier haben was man dazu braucht: Infrastruktur, Logistik, Dienstleistung, einen hohen Freizeitwert, jede Menge Kultur und gebildete freundliche Menschen - lassen Sie uns gemeinsam "zupacken"!"
Mark Mefsut, Musiker. In: Westfälischer Anzeiger / 10.04.2010"Die Kulturhauptstadt ist eine gute Sache, sie bringt uns positiv ins Gespräch. Auch wenn nicht alle mit Wohlgefallen auf das Ruhrgebiet blicken, sondern manche mit Eifersucht. Die anderen sind angetan. Es hat sich aber auch hervorragend entwickelt, der Wandel ist sehr groß! Als ich 1948 hierher kam, war es sehr schlimm, furchtbarer Dreck. Jetzt sind wir fast schon im Stadium eines Luftkurorts. Ich bin viel unterwegs in der Kulturhauptstadt, auch in Essen auf Zollverein. (…) Ich sage: Leute, kommt doch! Hier ist die Kultur, der Ursprung von allem, was jetzt ist."
Max Rehfeld, Reviersteiger. In: WAZ, 10.04.2010"Ich finde die Kulturhauptstadt super. Die Medien sind voll davon, das macht das Ruhrgebiet populärer und zeigt, dass es mehr zu bieten hat als Bier, Stahl, Kohle und Fußball. Es wird so viel angeboten, da ist für jeden etwas dabei; auch die Unis geben uns die Möglichkeit, aktiv mitzumachen. Die Konzerte, die ich besucht habe, haben mir sehr gut gefallen. Bestimmt habe ich auch Touristen gesehen, aber die laufen ja nicht mit der Aufschrift "Kulturhauptstadt- Tourist" durch die Stadt."
Marc Petermeier, Student. In: WAZ, 10.04.2010"Der Kulturhauptstadt-Titel und die 2010-Aktionen sind im Prinzip eine prima Werbung. Bisher bemerken Gaststätten und Hotels aber noch nicht viel davon. Wir hoffen, dass sich das ändert, wenn's wärmer wird. Vielleicht sagen die Leute dann: Wir fahren nicht nach Paris oder Wien, sondern ins Ruhrgebiet."
Christiane Behnke, Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes. In: WAZ / 10.04.2010"Nach 100 Tagen sehe ich Dinge, die mich freuen und andere, die nicht toll laufen. Wundervoll, wenn ich die Menschen mit ihren Köfferchen sehe, die zu unserer "Odyssee" kommen, auch Holländer. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so viele gibt, die den Weg machen. (…) Als Schauspieler bin ich kultureller Grundversorger auf hohem Niveau und Grundversorgung gibt es hier viel - daraus muss RUHR.2010 mehr machen."
Andreas Grothgar, Schauspieler. In: WAZ, 10.04.2010Weitere Informationen zu Odyssee Europa
"Ich habe an der sehr schön verschneiten Eröffnungsfeier teilgenommen. Dabei habe ich sogar einen gemeinsamen Ruhr-Spirit empfunden. Sowas könnten wir öfter machen. Warum nicht jeden Monat in einer anderen Stadt ein Ruhrgebietsvolksfest? Als Künstler hat mir die Kulturhauptstadt etwas gebracht (…). Das hat mit dem Interesse an "2010" zu tun. (…) Übrigens: Die Frage, die mir außerhalb des Potts am meisten gestellt wird ist: "Wie kann
ein GEBIET eine STADT sein!?" Ich sage: "Um diesen vermeintlichen Widerspruch zu verstehen, muss man eben mal 'bei uns bei kommen' und sich das gefälligst mal selber ansehen. Es lohnt sich"."
Weitere Informationen zur Eröffnung RUHR.2010
"Die Kulturhauptstadt merkt man schon. (…) Wir Duisburger sind Kulturhauptstadt, und da, wo ich herkomme, Istanbul. Duisburg hat ja einen schlechten Ruf als Malocherstadt. Aber jetzt sehen die Menschen, die zum ersten Mal kommen, dass hier nicht alles schwarz ist. Das ist gut."
Sebahattin Baylan, Taxifahrer aus Duisburg-Hamborn. In: WAZ, 10.04.2010"Was ich bisher von der Kulturhauptstadt gesehen habe oder was noch angekündigt ist, gefällt mir sehr gut. Zum Beispiel das Projekt Open Light in Public Spaces. Leider sind die Kulturhauptstadt-Projekte im Internet und in den gedruckten Führern unübersichtlich dargestellt. Aber das ist ja vielleicht symptomatisch für das Ruhrgebiet, dass man die schönen Sachen suchen muss."
Johanna Schwarz, Künstlerin und Kunstvermittlerin. In: WAZ, 10.04.2010Weitere Informationen zu Biennale für Internationale Lichtkunst 2010
"Ich denke, man muss über das Kulturhauptstadtjahr hinaus denken und die Leute fördern, die schon seit Jahren Kultur machen, die nicht nur eine Außenwirkung haben, sondern für die Menschen vor Ort etwas machen."
Hennes Bender, Comedian. In: Ruhr Nachrichten / 09.04.2010"Ich bin begeistert von der Begeisterung, die sich hier breit gemacht hat. (...) Ich bin mir sicher, dass wir auch über 2010 hinaus als Hafenstadt Duisburg firmieren werden. Dieses Image bleibt hängen. (...) Daher ist für mich dieses erste Quartal auch ein erfolgreiches (...) und das alles haben wir trotz unserer eingeschränkten Haushaltsmittel hinbekommen."
Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg. In: WAZ / 07.04.2010Weitere Informationen zum Kulturhauptstadtjahr in Duisburg
"Wir haben zu lange die Museen geheizt, es wird Zeit, dass die Museen die Straße heizen."
Jochen Gerz, Künstler der Ausstellung 2-3 Straßen. In: Neue Rhein Zeitung / 03.04.2010Weitere Informationen zu 2-3 Straßen
"Der Start von RUHR.2010 hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Menschen und Medien sprechen von einem beeindruckenden Erlebnis."
Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. In: WAZ / 01.04.2010