Osnabrück
Morgenland Festival Osnabrück
Das Morgenland Festival Osnabrück bietet ein Forum des aktuellen Kulturschaffens im Nahen und Mittleren Osten und hat sich in nur fünf Jahren einen herausragenden Ruf unter den Internationalen Musikfestivals erspielt. Medienberichterstattung von New York Times bis The Hindu Post, eine außergewöhnliche Publikumsresonanz, Kooperationen mit großen Musikinstitutionen wie dem Cairo Opera House, dem Damascus Opera House, der Staatsoper Unter den Linden Berlin und dem West Eastern Divan Orchestra oder die Vergabe des Praetorius Musikpreises 2009 belegen dies eindrucksvoll.
Das Festival hat nicht nur spektakuläre Projekte realisiert wie die Iran-Premiere der Bach'schen Johannes-Passion oder die Deutschlandpremiere des Tehran Symphony Orchestra, sondern es hat von Beginn an Wert darauf gelegt, das kulturelle Schaffen der Region in der ganzen Breite von traditioneller Musik bis hin zur Avantgarde zu präsentieren.
Bei der 6. Auflage des Morgenland Festivals 2010 sind das international zusammengesetzte Morgenland Chamber Orchestra und herausragende Solisten mit zeitgenössischen Werken östlicher und westlicher Komponisten zu erleben. Das Requiem des schwedischen Komponisten Nils Lindberg führt der renommierte Osnabrücker Jugendchor gemeinsam mit der Syrian Bigband, der einzigen Bigband der arabischen Welt, auf. Das Osnabrücker Symphonieorchester, langjähriger Kooperationspartner des Festivals, präsentiert ein Konzertprogramm mit Solisten aus Syrien und Iran. Arabische Musiker und Flamenco-Musiker begegnen sich in dem Kooperationsprojekt mit der "Flamenco Biennale Amsterdam" und dem "Oriental Landscapes Festival Damascus". Das Ensemble Sarband präsentiert eine "Arabischen Passion".
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Festivals ist die Musikkultur der Uyghuren, einer muslimischen Minderheit in Nordwestchina. Neben der Fortsetzung des Austausches zwischen der Osnabrücker Musik&Kunstschule und des Barenboim-Said-Conservatory Nazareth, wird auch in der neuen Reihe "Young Talents' Festival" jugendlichen Musikern der Region eine Plattform geboten, sich einem breiteren Publikum vorzustellen. Ein Rahmenprogramm aus Diskussionen, Filmen und Ausstellungen vervollständigt das Festivalprogramm und setzt sich mit kunsttheoretischen, sozialen und politischen Fragen auseinander.
August 2010
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.morgenland-festival.com
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