14./15. Oktober: Tage der Sprachen im Ruhrgebiet

Tage der Sprachen / Foto: Marion Nelle
Die Tagung ergründet die Frage, wie Menschen mit Migrationshintergrund ihre eigene, durch Bioder Multilingualismus geprägte Sprachbiografie erleben und wie die individuelle Mehrsprachigkeit im Alltag gelebt wird.
Am ersten Tag steht die wissenschaftliche Perspektive im Vordergrund. Ergebnisse aus Interviews mit mehrsprachigen Studierenden präsentiert und diskutiert.
Der zweite Tag thematisiert die Perspektive von gesellschaftlichen, religiösen und staatlichen Institutionen. Vertreter verschiedener Einrichtungen stellen die von ihnen praktizierte Form von Mehrsprachigkeit in Vorträgen und im freien Gespräch vor. Berücksichtigt werden die Sprachen Türkisch, Arabisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch.
Hinter der Tagung steht ein gemeinsames sprachwissenschaftliches Projekt der Universitäten Bochum, Bonn und Duisburg-Essen. 9–18 Uhr, Ruhr-Universitat Bochum, Veranstaltungszentrum, VZ Saal 2a, Eintritt frei.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator
www.stiftung-mercator.de

